Schulanfänger PDF Drucken E-Mail

ANGEBOTE FÜR DIE SCHULANFÄNGERKINDER

 Mit Aktivitäten in den Gruppen haben erste Angebote für die Kinder, die im nächsten Jahr in die Schule kommen, bereits begonnen.
Die Vorbereitung auf die Schule findet in unserem Kiga während der gesamten Kindergartenzeit statt. Den Schulanfängerkindern wird mehr Verantwortung für sich selbst und für andere übertragen, und sie werden von uns darin bestärkt, sich im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten und Grenzen selbständig im Kindergarten zu bewegen und zu beschäftigen. Dabei sollen sie auch ihre Neigungen und persönlichen Stärken entwickeln können und neue Möglichkeiten für sich kennen lernen.
Gruppeninterne und gruppenübergreifende Angebote werden dem Niveau der Kinder angepasst. So haben wir mit den Schulanfängern die Einschulungsfeier mit gestaltet und werden mit ihnen Beiträge zum Familiengottesdienst im Advent vorbereiten und durchführen.
Unsere Kooperationslehrerein Frau Schulze-Schyja hat schon einige Schulanfänger kennen gelernt. Dabei sprechen wir mit ihr auch über die Kinder. Sie als Eltern werden natürlich immer informiert, wenn dabei wichtige Gedanken in Bezug auf ihr Kind kommen. Wenn es notwendig oder sinnvoll ist, sind natürlich auch Gespräche mit Frau Schulze-Schyja möglich und erwünscht.

SCHULANFÄNGERTREFF

 Bis Weihnachten wird die Arbeit mit den Schulanfängern gruppenintern laufen. D.h. die Kinder bekommen in der thematischen Arbeit in ihrer Gruppe Angebote und Aufgaben, die ihrem Entwicklungsstand entsprechen. Auch Frau Schulze-Schyja von der Grundschule wird im Rahmen der Kooperation zunächst die Kinder in den Gruppen besuchen. Erste gruppenübergreifende Angebote wird es zum Familiengottesdienst am 3. Advent geben. Ab Januar wird dann der projektmäßig aufgebaute Schulanfängertreff beginnen, worüber wir Sie rechtzeitig informieren.


Kinder machen Kunst



Schulanfängerprojekt zur Ausstellung „Nicki und Jean“ im Tinguely Museum in Basel

Im Januar 2007 besuchten in aufgeteilt in drei Gruppen alle 38 Schulanfängerkinder des Ev. Fröbel-kindergartens die eindrucksvolle Ausstellung „Nicki und Jean“ im Basler Tinguely Museum.
Diese Exkursion wurde mit der Betrachtung des Buches „Wunderplundermaschine“ in Kleingruppen vorbereitet.
Jetz waren alle neugierig auf die Ausstellung über Nicki de St. Phalle und Jean Tinguely und es ging mit dem Zug nach Basel. Nach einem kurzen Fußmarsch konnten schon vor dem Museum die ersten riesigen Metallskulpturen und einen Nana besichtigt werden. Auch der Brunnen mit mehreren bewegten Maschinenskulpturen von J. Tinguely im Garten beeindruckte alle sehr.
Im Museum gab es dann viele weiter eindrückliche Kunstwerke des Künstlerpaares Nicki des St. Phalle und Jean Tinguely zu sehen. Neben vielen kleineren Skulpturen, Collagen und Bildern gefiel den Kindern besonders Tinguelys große begehbare Treppenskulptur mit vielen Rädern und Über-tragungen, die „Schlangestühle“ und die Schießbilder von Nicki de St. Phalle. Interessant war für die Kinder auch in einem kurzen Videofilm zu sehen, wie diese beiden Künstler ihre Materialien auf dem Schrottplatz suchten und ihre Werke bauten.
Zurück in Steinen malte oder zeichnete dann jedes Kind das Kunstwerk, das ihm am Besten gefallen hat. In Gruppengesprächen wurden die Eindrücke und Beobachtungen des Museumsbesuches besprochen.
Im nächsten Schritt besprachen die Kinder untereinander und mit den begleitenden ErzieherInnen S. Freudenthaler, V. Grether und S. Kahrsch, welches Kunstwerk sie gerne selbst bauen wollen. Anschließend besprachen sich die Kinder untereinander, ob sie lieber alleine ein Kunstwerk bauen oder dies mit anderen in einer Gruppenarbeit machen wollen. Hier war es notwendig für sich eine Entscheidung zu treffen und diese dann in der Gruppe sprachlich auszudrücken und ggf. mit ande-ren die Zusammenarbeit zu verhandeln.
Folgende Projekte wurden von den Kindern entwickelt:
- in Einzelarbeit eine Holzspiralenskulptur“ gestalten,
- in vier kleineren Gruppen Materialcollagen und „Farbschießbilder“ fertigen,
- einen fliegende Nana mit mehreren Kindern bauen und gestalten und
- eine bewegliche Riesenschrottskulptur bauen
Dann musste das notwendige Material im Kindergarten und zu Hause gesammelt werden. Da kam vieles von der Schraube über das Plastiktierchen, Kettenräder bis hin zum Kinderfahrrad zusammen.
In mehreren Arbeitsphasen wurden dann in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit die eigenen oft phantastischen Ideen gestaltet und erschaffen. Hier konnten die Kinder ihre Gefühle ausleben, übten sich in der Zusammenarbeit mit anderen, mussten ihre Ideen und die einzelnen Arbeitsschritte auch sprachlich formulieren und ausdrücken, damit die mitarbeitenden Kinder und die unterstützenden Erzieherinnen verstanden, was wie gebaut werden sollte. Natürlich wurde auch viel handwerkliches Geschick entwickelt und der Umgang mit Werkzeugen geübt und verschiedene Möglichkeiten der Verbindungen der unterschiedlichen Materialien ausprobiert. Auch mancher Frust musste ertragen werden, wenn allzu gewagte Konstruktionen nicht hielten und dann anders oder einfacher gestaltet werden mussten.
Die Kinder sind nun sehr stolz auf ihre sehr beeindruckenden Kunstwerke. Sie haben dabei eine gehörige Portion Selbstbewusstsein entwickeln können. Im ganzheitlichen Tun und Arbeiten machten sie weiter Fortschritte bei der Entwicklung ihrer Sprache, ihrer Fähigkeit zur Zusammenarbeit, ihres handwerklichen Könnens und dabei ihre Phantasien und Ideen in eigener Kreativität umzusetzen.
Alle freuen sich nun darauf die Werke in einer eindrucksvollen Ausstellung im Kindergarten zu präsentieren.

Im Zahlenland - Schulanfängerprojekt 2007 und 2008 

Ihre Kinder erleben zehn Lerneinheiten zum Thema Zahlen nach Prof. G. Preiß.
Das ist ein Konzept für die frühe mathematische Bildung, die aus der Lebenswelt der Kinder entnommene Inhalte spielerisch behandelt, also kein abstrakter mathematischer Unterricht. Wir werden Ihnen das Projekt am o.g. Elternabend vorstellen.
Die Zahlen 1 – 10 werden durch Wahrnehmen, Handeln, Denken, Erproben und Wiederholen erlebt.
Dabei werden die Zahlen zu guten Freunden. Die Zahlen werden von den Schul-anfängern freundlich begrüßt, aufmerksam umsorgt und zum Schluss jeder Lerneinheit ebenso freundlich verabschiedet.