mit Pfr. Ingo Meißner
Lesung: Psalm 42 – wie ein Hirsch lechzt nach frischem Wasser...
- EG 724
Predigtreihe "Frieden - wie geht das?"
- Mit Gott alles paletti?
- Komme ich klar mit mir?
- Stress mit Familie und Nachbarn?
- Muss ich Chefs und Politikern gehorchen?
Predigt: Selbstfürsorge
- physische Gesundheit (fit bleiben, frische Luft, draußen sein, Sport)
- psychische Gesundheit (geistig fordern, lesen, kreativ, gute Themen)
- soziale Interaktion (Kontakt mit Menschen die mir guttun)
- Seele (religiös)
Lieder:
- Wenn einer sagt: Ich mag dich du (Kindermutmach-Lied) CCLI-Nr.: 4885924
- FJ1 162: Wie ein Hirsch lechzt nach frischem Wasser CCLI-Nr.: 5275368
- FJbo 175: You Are My All In All (You Are My Strength When I Am Weak) CCLI-Nr.: 825356
- FJ2 103: Wenn Gott schweigt (Was betrübst du dich, meine Seele) CCLI-Nr.: 4329260
- NL+ 74: Schalom, Schalom, der Herr segne uns CCLI-Nr.: 4334190
CCLi Liedlizenz 5100265
Predigt zu Psalm 42 „Friede mit mir!“
Himmelwärtsgottesdienst, Thema „Friede – wie geht das?“
(10. Februar 2024, Pfr. Ingo Meißner, Petruskirche Steinen)
In Psalm 42 macht Mensch die Erfahrung nach ungestilltem Durst. Eine tiefe Sehnsucht, Gott wieder neu wahrzunehmen. In seinem Leben als den lebendigen, freundlichen und zugewandten Gott zu erleben.
Es war wohl einer der Tempelmusiker, einer der den Worship sogar geleitet hatte. Einer, der vielleicht ähnlich wie die Lobpreismusiker grosser Gemeinden vorne steht und die Menge im Lob Gottes anleitet. Doch dieser Worshipleiter steckt mitten in einer Glaubenskrise.
Im Augenblick ist es sehr schwer. Tiefe Trauer und das Gefühl, dass Gott fern ist, macht sich breit:
«Meine Seele dürstet nach Gott, ja, nach dem lebendigen Gott. Wann endlich werde ich ´wieder zum Heiligtum` kommen und dort vor Gottes Angesicht stehen? Warum hast du mich vergessen? Tränen sind meine einzige Speise Tag und Nacht.» Und er ist dem Spott der Leute ausgesetzt: «Ständig fragt man mich: »Wo ist denn nun dein Gott?«» Eine schwere Zeit. Doch es war auch schon anders.
Und der Beter erinnert sich an frühere Zeiten: «Daran will denken – also mich an frühere Zeiten, mein Herz aussschütten und meinen Gedanken und Gefühlen freien Lauf lassen: Wie schön war es doch, als ich mein Volk zu Gottes Heiligtum führte, begleitet von Jubel und Dank, im feierlichen Festzug mit vielen Menschen!»
Man könnte auf heute übertragen vielleicht sagen: «früher war es super. Als ich Gott auf Freizeiten, auf christlichen Konferenzen oder Konzerten als lebendig erlebt habe. Ja, früher, als ich frisch die Erfahrung von Gottes Nähe machte. Wo ich mit Gewinn in seinem Wort, der Bibel gelesen habe. Gott im Gottesdienst erlebte. Und ich Gottes reden merkte. Ja früher, als meine Gebete nicht irgendwie an der Decke zu kleben schienen, sondern ich den Eindruck hatte, dass Gott sie wahrnimmt und mir auch darin begegnet. Ja früher…» Und der Psalmbeter lässt seine Seele zu Wort kommen: «Warum bist du so bedrückt, meine Seele? Warum so unruhig in mir? Warum stöhnst du so verzweifelt? Warum erfüllt meine Seele, mein Herz so tiefer Unfriede?»
Da ist starker Unfriede in der Seele, im Herzen eines Menschen. Da ist einer in der depressiven Stimmung. Ist traurig, verzweifelt. Alles andere als Schalom, tiefer Friede mit Gott, den Menschen um ihn herum. Da ist kein Schalom, kein Friede mit sich selbst. Kein Ruhen in sich selbst, keine Gelassenheit. Nur Unfriede. Und es scheint ihn wie innerlich zu zerreissen.
«Friede – wie geht das?» So heisst unsere aktuelle Himmelwärts-Reihe. Letzen Monat ging es um den Aspekt «Friede mit Gott». Und wir fragten «Alles Paletti bei dir mit Gott?».
Heute geht es um einen weiteren Aspekt. Nämlich: «Hast du Frieden mit dir selbst?»
Und vielleicht merkst du, da in dir alles andere als Ruhe und Frieden ist. Dass dich verschiedene Dinge bewegen, beschäftigen. Dir vielleicht sogar den Schlaf rauben. Da sind negative Gefühle, die immer wieder hochkommen und dir die Lebensfreude und gar die Freude an Gott nehmen wollen.
Jetzt frage ich euch mal: was können das alles so für Dinge sein, die zu innerem Unfrieden führen können? Welche Emotionen, oder äusseren Umstände können zu innerem Unfrieden führen? Es müssen jetzt nicht eure eigenen Dinge sein. Aber was kann alles noch so zu innerem Unfrieden beitragen?
Zu hohe Ansprüche an sich selbst. Wenn ich stets das Beste, Schönste, Höchste und Größte anstrebe. Das Perfekte. Und immer wieder an diesen Ansprüchen scheitere. Aus den verschiedensten Gründen.
Neid – der andere hat etwas, was ich nicht habe, aber auch gerne hätte. Partner, Haus, Auto, Job, gute Noten, Spielkonsole, Freunde, das oder jenes so zu können wie der oder die andere usw.
Druck von aussen, Erwartungen berechtigte, unberechtigte: wenn man merkt, dass man die Leistung, die erwartet wird – vom Chef, Lehrer, Partner, Kindern, Eltern usw. - einfach nicht bringen kann oder möchte. Gefühle von Unzulänglichkeit können da für starken inneren Unfrieden sorgen.
Angst, etwas zu verpassen: auch das kann uns innerlich unruhig machen. Nirgendwo mal zur Ruhe zu kommen, ganz zu sein, weil doch das Bessere vielleicht parallel gerade läuft und ich mich nicht entscheiden kann, weil ich beides irgendwie gut finde.
Nicht vergeben können: sich selbst oder anderen. Wenn ich mich mich innerlich selbst beschimpfe im Sinn von: «wie konnte ich nur so doof sein, das oder jenes zu tun oder zu unterlassen? Ich könnte mir dafür selbst in den Hintern beissen!». Oder ich anderen permanent ihre Schuld mir gegenüber nachtrage. Im wahrsten Sinn des Wortes. Und ich mich dann vielleicht immer wieder neu darüber wundere, warum mir bei der Begegnung mit «dieser einen Person» innerlich immer wieder neu der Kamm schwillt.
Oder ich mich sogar davor fürchte, bestimmten Menschen zu begegnen. Ihnen bewusst aus dem Weg gehe.
Wut, Verbitterung: Auch gegen Gott, Gegen andere, Die Umstände, in den ich – verschuldet oder unverschuldet - bin.
Ungeklärte Beziehungen: Stress in der Familie oder mit Freunden. Und man redet nicht mehr darüber. Und die Meinungsverschiedenheiten wabern wie eine Wolke im Raum und bestimmten unterschwellig die ganze Atmosphäre.
Und sicher noch andere Dinge…
Kommt innerer Unfriede auch in der Bibel vor? Vom Psalmisten haben wir gerade etwas gehört und gelesen. Ja, Natürlich kommt es vor… Sogar ständig. Die ganze Klaviatur von Gefühlen – negativen wie positiven – kann man ständig beobachten. Es sind alles nur Menschen. Abraham, Isaak, Jakob, Mose, Josua, die sogenannten Richter, Könige wie David, Salomo und Konsorten. Alle kennen diese Gefühle von innerem Unfrieden.
Der Prophet Elia war auch ein prominenter Vertreter der IUP, der «Innere Unfriede-Partei»:
Elia war von Dienst irgendwann mal so erschöpft, dass er nicht mehr wollte, nicht mehr konnte. Zu schwer war der Auftrag. Zu schwierig, wie ihm die Menschen begegneten. Er war erschöpft. Heute würde man sogar neudeutsch sagen: Elia war im Burnout. Übrigens die Propheten insgesamt kämpften im Auftrag Gottes in der Regel gegen viele Widerstände. Und nicht nur Erschöpfung, sondern auch Wut, Verzweiflung, Verlassenheit, auch mal Neid, oder auch das Gefühl «Warum greift Gott nicht endlich mal deutlicher ein?» und anderes war bei ihnen das tägliche Brot.
Doch auch unser grosses Vorbild, Jesus Christus, dem wir als Christen ja nachfolgen möchten, erlebte Erschöpfung, Unfrieden, war nicht immer völlig im Reinen mit sich selbst. War verzweifelt, zornig. Verzweifelt – ja verzweifelt, «betrübt sogar bis in den Tod» wie es einmal aus dem Munde heisst. (Mt 26,38).
Und ich fange jetzt auch nicht noch an mit Menschen wie Petrus, Paulus und wie die großen Köpfe der frühen Christenheit noch so hiessen.
Alle kennen diese Situation von innerem Unfrieden. Wo sie nicht mehr «in Balance» waren, wie man heute so sagen würde. Das innere Gleichgewicht ordentlich durcheinander gerüttelt und geschüttelt wurde.
Wo sie auch immer wieder, wie der Psalmbeter hätten sagen können – und vielleicht haben sie es auch gesagt, geseufzt – «Was betrübst du dich meine Seele und bist so unruhig in mir?» Und wieder auf heute bezogen und wenn ich so in mein eigenes Leben schaue, merke ich auch immer wieder Unfrieden. Auch Frieden. Aber auch immer wieder Unfrieden. Negative Gefühle, die mich innerlich bewegen.
Wo ich mich alles andere als im Gleichgewicht erlebe. Und wo schon kleine Dinge, mich innerlich durchaus aus der Ruhe, bringen können. Wo das eine Wort, der eine Blick, die eine Sache, wo ich vielleicht nicht ausreichend beachtet werde, so innerlich der berühmte Tropfen ist, der das Gefühlsfass zum Überlaufen bringt. Also die erste Erkenntnis für heute Abend kann sein: innerer Unfriede kommt vor. Bei heiligen und unheiligen Menschen. Innerer Unfriede ist insofern zwar nicht schön, ist unerwünscht, aber irgendwie auch normal. Es ist menschlich. Und wer behauptet immer und überall mit sich selbst im Reinen und im Frieden zu sein, macht sich und anderen unter Umständen etwas vor. Also: es ist nicht schlimm oder unchristlich inneren Unfrieden zu erleben. Es ist menschlich.
Doch wenn ich nichts dagegen tue, es einfach zu geschehen lasse, vielleicht sogar pflege, kultiviere, dann wird es schwierig.
Nun kommen wir zum zweiten Teil der Predigt: Was kann helfen, mit sich selbst wieder in Friede, in Balance zu kommen?
Und ich möchte gleich wieder etwas einschränken: also eine Art «Disclaimer», oder «Haftungsaussschluss»: wenn jetzt Menschen unter uns sein sollten, die an schweren Depressionen oder heftigen Burnout leiden – für die mögen die jetzt folgenden Hinweise zwar teilweise hilfreich sein. Aber es braucht dann unbedingt grundlegend und begleitend fachliche Unterstützung durch Therapeuten, Psychiater, Psychologen oder Ärzte, die auch unter Umständen medikamentös unterstützen müssen. Und wer hier vielleicht Fragen nach geeigneten Personen haben sollte, darf gerne auf mich persönlich zukommen.
Eine weitere Erkenntnis neben, dass es eben diesen Unfrieden immer wieder auch bei Christen gibt ist:
es ist völlig ok, sich in dieser Hinsicht auch um sich selbst zu kümmern. Da ist überhaupt nichts verkehrt daran. Es ist sogar wichtig.
es ist völlig ok, sich in dieser Hinsicht auch um sich selbst zu kümmern. Da ist überhaupt nichts verkehrt daran. Es ist sogar wichtig.
Selbst Jesus stellt hier den Zusammen hang mit Bezug auf das Alte Testment her. Er sagt seinen Leuten – also damit auch uns – «Liebe Gott von ganzem Herzen, Verstand und Kraft und deinen Nächsten – wie dich selbst…» Wie dich selbst. Also Gottes und Nächstenliebe ist irgendwie verknüpft mit Selbstliebe. Und wer sich nicht auch um sich selbst kümmert, nicht gut acht auf sich gibt, sich nicht um seinen inneren Frieden kümmert, kann schnell in unfriedliche Fahrwasser geraten. Bis hin zu gesundheitlichen Auswirkungen.
Der weise König Salomo formulierte einmal den folgenden Rat (Sprüche 4,23): «Behüte dein Herz mit allem Fleiß, denn daraus quillt das Leben.» Also achte gut auf dein Herz. Herz ist im alten Testament auch ein Synomyn, für Seele. Also dem Sitz von Fühlen, Wollen und Verstand.
Betreib Seelsorge am eigenen Leib. Kümmere dich um dein Herz, deine Seele. Daraus erwächst Leben. Ich ergänze: Friede mit dir selbst, Freude, Zufriedenheit und vieles positive mehr, was dann wieder positive Auswirkungen auf dein Umfeld haben kann.
Der Apostel Paulus rät in diesem Sinn seinem Freund Timotheus auch im 1. Brief an ihn (1 Tim 4,16a): «Hab Acht auf dich selbst…». Nur wer sich nicht überfordert, seine inneren Unfriedefeinde aktiv angeht, kann auch wirksam seinen Dienst langfristig ausführen.
Die Selbstfürsorge – wie es mit einem heute modernen Begriff auch heisst – geht bei Timotheus sogar soweit, dass er auf Anraten des Paulus hin sogar nicht mehr nur Wasser trinken solle, sondern auch Wein. So rät Paulus (1 Tim 5,23): «Trinke nicht mehr nur Wasser, sondern nimm ein wenig Wein dazu um des Magens willen und weil du oft krank bist.»
Wir hatten vorhin auch Stress mit Mitmenschen erwähnt, der auch zu innerem Unfrieden führen kann. Und wir uns dann nich mehr trauen, aktiv das Gespräch zu suchen. Dann hat Paulus den Rat: lass dich nicht zum Sklaven von Menschen machen. Gib fer Menschenfurcht keinen Raum. Habe keine Angst vor Menschen. Sonst machst du dich zu deren Knecht. Du, der du ja eigentlich – wenn schon Knecht – dann nur ein Knecht Christi sein solltest. So Paulus sinngemäss im Brief an die Korinther (1 Kor 7,23).
Also Fazit ist: es ist völlig ok, sich auch um sich selbst, seinen inneren Unfrieden zu kümmern!
So nun noch ein paar sehr praktische Hinweise, wie es gelingen kann, wieder in inneren Frieden mit sich selbst zu kommen.
Erstens: Wenn die Gedanken von Unfriede mit sich selbst hochkommen und spürbar werden: sage erst einmal innerlich «Stop!» lass dich nicht von den negativen Gedanken weiter treiben. Ich kenne das von mir uns anderen, dass man wie in negativen Gefühlen und Gedanken verharren kann, sich immer weiter treiben lässt, bis man in einen negativen Abwärtsstrudel kommt. Behüte dein Herz.
Achte darauf, wie es dir gerade geht. Nimm es wahr, was es genau ist, was dich innerlich beunruhigt. Und wenn du innerlich nicht von selbst «runterkommst»: bitte Gott um seinen Frieden, einen kühlen Kopf, in dieser Situation. Und lass dir zeigen, was du weiter konkret tun kannst, um zu mehr innerem Frieden zu kommen.
Innerer Friede, innere Balance, Ausgeglichenheit hat viel mit bestimmten Widerstandsfaktoren zu tun. In der Fachsprache heisst das «Resilienzfaktoren». Mir persönlich hilft es in bewegten Zeiten immer einen inneren Scan zu machen, wie es mir in vier Bereichen gerade so geht und dann entsprechend was zu machen oder auch aufzuhören. Diese vier Faktoren oder Bereiche sind – ich nenne es jetzt mal «4fach-Sorge». Sorge im Sinn von sich um sich selbst kümmern: Und wenn einer oder mehrere dieser Sorge-Bereiche nicht ausreichend gepflegt wird, kann dies zu innerem Unfrieden führen. Oder umgekehrt, wenn ich mich hierum kümmere, dann steigt die Wahrscheinlichkeit bei Unfrieden wieder zu Frieden zu gelangen.
Physische Sorge: Wie gehst du mit deinem Körper um? Wenn du dich nicht in deinem Körper wohlfühlst, hat es Auswirkungen auf deine Seele. Um umgekehrt. Hast du genug Ruhephasen? Bist du permanent müde? Dann müsstest du vielleicht früher ins Bett oder dich mit eher ruhigen Dingen vor dem Schlafengehen beschäftigen und nicht noch den aufregenden Film oder das spannende Buch lesen.
Oder was auch zur physischen Gesundheit und Wohlbefinden beitragen kann ist Sport und körperliche Bewegung. Wie bist du da unterwegs? Machst du Sport? Bist du an der frischen Luft, hast du ausreichend Bewegung? Falls nicht, nimm dir doch mal wieder vor regelmässig etwas zu machen. Oder auch: wie behandelst du ernährungstechnisch deinen Körper? Isst du gesund? ZU viel? Zu wenig? All das kann zu mehr Wohlbefinden und inneren Freiden beitragen.
Psychische Sorge: hie geht es um Brainfood. Dasss dein Gehirn auch ausreichend mit enspannenden Dingen beschäftigt ist, was nicht unbedingt mit deine Arbeit zu tun hat. Du könntest ein gute Buch lesen. Was dich interessiert. Was spannend ist. Du kannst auch in Theater gehen. Musik machen. Gehirnjogging. Spiele spielen. Einfach etwas, dass du mal auf andere Gedanken kommst. Ich klinke mich gedanklich immer wieder mal mit OutdootThemen aus. Recherchiere, teste, probieren aus.
Soziale Sorge: wie ist es um deine sozialen Kontakte bestellt? Hast du Freunde? Hast du gute und schöne Begegnungen mit Menschen, die dir Energie geben und nicht von dir abziehen? Hast du Menschen, mit denen du dich austauschen kannst, wenn es mal sehr unruhig in dir zugeht? Das können auch professionelle Begleiter wie Berater, Coaches, Seelsorger sein. Oder einfach Personen aus deiner Familie oder Freundeskreis.
Und schliesslich - Geistliche Sorge: meine Beziehung zu Gott (Ps 42): Friede mit Gott? Bist du in Beziehung zu ihm? Wie und wo tankst du geistlich auf? Auf welche Weise beziehst du Gott in dein Leben ein? Durch Lesen in der Bibel? Im Gottesdienst? Bei Gebetsspaziergängen? Beim Hören von Worshipmusik? Zu Hause im stillen Kämmerlein? Besuchst du christliche Konferenzen und Seminare, die dir auch wieder neue Impuls geben können? Welche Wege hast du zu erkennen, wie Gott über dich denkt, dir nahe sein möchte, dich ermutigen und stärken möchte – vielleicht auch gerade in stürmischen Zeiten?
Wie kannst du dir immer wieder neu zusprechen lassen, dass du Gottes geliebtes Kind bist? Das du von ihm gewollt bist?
Bei mir sind es Spaziergänge mit dem Hund, wo ich Gott meine Sachen so in Gedanken sage. Oder zu Hause beim Bibellesen am Morgen. Oder im Gottesdienst. Oder beim Singen und Hören von geistlicher Musik. Du hast vielleicht andere Dinge. Vielleicht hilft es auch, wenn du Bibelverse in deiner Wohnung an die Wand hängst. Verse, die Mut machen.
Friede mit dir! Amen.