Aloys Henhöfer: Vom Moralprediger zum Zeugen Jesu | Segensspuren 2.0
- 23.08.2026 -
(23. August 2026, Wolfgang Gehring, Ev. Kirchengemeinde Steinen)
12. Sonntag nach Trinitatis
Aloys Henhöfers Weg führte vom katholischen Priester zum evangelischen Prediger. Wolfgang Gehring erzählt von Widerstand, Erweckung und den Spuren, die Henhöfers Christuszeugnis in Baden hinterließ. Die Predigt fragt, worauf Kirche heute baut und wie gelebter Glaube Menschen dienen kann.
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Dieser Livestream zeigt den vollständigen Sommerkirchen-Gottesdienst aus der Petruskirche Steinen mit Pfarrer i. R. Wolfgang Gehring. Im Mittelpunkt steht Aloys Henhöfer: Sein Weg vom katholischen Priester zum evangelischen Prediger löste Widerstand aus und hinterließ zugleich Spuren des geistlichen Aufbruchs in Baden.
Ausgehend von 1. Korinther 3,9–11 fragt der Gottesdienst, worauf Kirche und persönlicher Glaube bauen. Henhöfers Geschichte führt zu einer aktuellen Ermutigung: Nicht moralischer Druck, sondern Jesus Christus erneuert Menschen. Wo Christen ihren Glauben bekennen und anderen dienen, wachsen Gemeinde, Mission und Diakonie.
Predigt zu: Aloys Henhöfer: Vom Moralprediger zum Zeugen Jesu
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Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. Amen.
Herr, ich bitte dich: Es geht nicht um einen Menschen, den wir hoch loben wollen, sondern wir wollen wirklich dein Handeln erkennen. So schließe uns dein Wort auf und gib uns deinen Heiligen Geist. Amen.
Ein Leben, das Spuren hinterlassen hat
Liebe Gemeinde, eigentlich müsste hier an dieser Stelle unser ehemaliges Gemeindeglied Dr. Eckart Hagedorn stehen. Er hat einen ganz dicken Wälzer als Doktorarbeit über Henhöfer geschrieben. Aber wenn er alles verarbeiten müsste, was er zusammengetragen hat, dann gäbe es sicher Protest, denn dafür bräuchten wir Wochen. Also begnüge ich mich mit einer oberflächlicheren Zusammenfassung. Alles schaffen wir eben nicht. Aber Henhöfer ist für Baden, für uns, auch für unsere Gemeinde und für unser persönliches Leben wichtig. Deswegen jetzt: Feuer frei für Henhöfer.
Aloys Henhöfer wurde am 11. Juli 1789, das ist schon ein bisschen länger her, in Völkersbach geboren. Wer sich in Baden nicht so auskennt, dem muss man erklären: Völkersbach ist heute ein Ortsteil der Gemeinde Malsch im Kreis Karlsruhe. Der Kernort liegt in der Oberrheinischen Tiefebene, Völkersbach dagegen gehört zu den Ortsteilen im nordwestlichen Schwarzwald. Nur einmal zur Verortung: Es geht hier um Baden, Leute, nicht um Nordrhein-Westfalen oder Schleswig-Holstein, auch zunächst nicht um Württemberg. Es spielt später noch eine Rolle, aber erst einmal ganz badisch.
Henhöfers Vater war ein nüchterner Mann. Dieser nüchterne Mann wunderte sich darüber, dass seine Frau, die Familie war katholisch, so furchtbar fromm war. Sie ließ nichts aus: keine Messe, kein Gedenken, gar nichts. Nach zwei Söhnen und einer Tochter kam nun Aloys, zunächst Aloysius, auf die Welt. Die Mutter wünschte sich von Herzen, er möge doch Geistlicher werden, also katholischer Priester, auf gut Deutsch.
Der Pfarrer des Ortes wurde Pate des kleinen Jungen, der auf den Namen Aloysius, später Aloys genannt, getauft wurde. Sobald der kleine Junge laufen konnte, nahm ihn die Mutter mit zur Messe und zu anderen Veranstaltungen der Kirche. Das Bild der betenden Mutter hat Henhöfer sein Leben lang begleitet.
Wegweisung im Elternhaus
Ich will hier einen kleinen Einschub machen: Wegweisende Elternhäuser sind ein Segen. Manchmal können sie auch nervig sein. Wenn wir als christliche Eltern meinen, wir könnten unsere Kinder auf den Weg zwingen, liegen wir falsch. Wir können hoffen, beten und bezeugen.
Als Pfarrer und Familienvater weiß ich, und meine Frau kann davon auch ein Lied singen: Was man öffentlich sagt und predigt, wird zu Hause sehr sorgfältig geprüft. Unsere Söhne haben genau hingeschaut: Was erzählt der Vater da, und was lebt er selbst? Ich bin dankbar, dass wir durch die Zeit der Pubertät und der Loslösung vom Elternhaus, die auch sein muss, gut hindurchgekommen sind. Ich bin dankbar, dass unsere beiden noch lebenden Söhne, einer ist ja verstorben, an Jesus glauben. Ich bin froh, dass die beiden Jesus mit ihren ganzen Familien nachfolgen.
Wegweisung ist wichtig, Leute. Da dürfen wir kein schlechtes Gewissen haben. Wir müssen aber immer prüfen: Wo werden wir nervig? Wo wollen wir etwas erzwingen? Und wo sind wir Zeugen? Wohl uns, wenn wir in der Zeugenschaft bleiben. Auch das kann schiefgehen, aber wir sollen bezeugen und nicht zwingen.
Studium, Priesterweihe und Herzensfrömmigkeit
Bald schon erhielt der kleine Aloys Lateinunterricht durch den Ortspfarrer. Dann besuchte er das Gymnasium. Nach dem Abitur begann er 1811 sein Studium an der Universität in Freiburg. Dort fand der junge Theologe keinen Gefallen an den Auseinandersetzungen und Spitzfindigkeiten der Theologen. Er orientierte sich an Lehrern wie Thomas von Kempen. Sie erzählten, wie man als Christ lebt und wie Nachfolge praktisch aussieht. Das interessierte ihn.
Er absolvierte sein Studium, bestand sein theologisches Examen und erhielt 1815 die Priesterweihe. Er war nun katholischer Priester. Wir sehen bei Aloys Henhöfer eine gewisse Herzensfrömmigkeit, auch in seinem Studium. Ich möchte dazu einfach sagen: Herzensfrömmigkeit heißt nicht, dumm zu sein. Ich bin immer froh, wenn sich beides verbindet, wenn jemand ein guter Theologe oder eine gute Theologin ist und zugleich das Herz ganz bei Jesus hat.
Nach allem, was wir noch hören werden und was sehr spannend ist, erhielt Henhöfer in späteren Jahren, nach vielen Kämpfen mit der katholischen und der evangelischen Kirche, die Ehrendoktorwürde der Theologie an der Universität Heidelberg. Nur einmal in Klammern: Frömmigkeit und Klugheit in der Abhängigkeit von Gott und seinem Wort, das ist gut.
Vom Moralprediger zum Zeugen Jesu
Nun schauen wir: Was hat Henhöfer getan? Der junge Aloys Henhöfer befand sich zunächst auf einem Weg vergeblicher Liebesmüh in dem Örtchen, in dem er wirkte. Dort lebten Menschen, die nicht so lieb waren, sondern eher kriminell. Es herrschte große Armut, und Armut bringt oft auch Verbrechen mit sich. Wilderei, Mord und Totschlag, Armut und Alkoholismus gehörten damals zum Alltag.
Nach seinem Studium kam Henhöfer zunächst als Hauslehrer, das war damals üblich, in ein adliges Haus. Julius von Gemmingen wohnte im badischen Enzkreis auf der Burg Steinegg. Die von Gemmingens hatten eine persönliche Erweckung erlebt. Sie glaubten an Jesus und an sein Wort. So fand Henhöfer dort den Schlüssel des Evangeliums.
Vorher hatte er mit brennendem Eifer versucht, seine Gemeinde zu bekehren: Ihr müsst glauben, ihr müsst euch ändern, hört mit dem Saufen auf, reißt euch zusammen! Es nützte nichts. Die Herzen blieben kalt und die Leute änderten sich nicht. Bei den von Gemmingens aber fand Henhöfer den Schlüssel des Evangeliums. So wurde er vom Moralprediger zum Zeugen Jesu. Das ist ein ganz großer Unterschied.
Unaufhörlich lud er nun zu Jesus ein, dem Retter der Welt. Henhöfer traute sich, den Leuten zu sagen:
Nur durch Jesus werdet ihr erneuert. Nur wenn ein Mensch sein Leben Jesus gibt, wird er gerettet. Nur im Glauben an Jesus können wir den Tod überwinden.
Da kam ein großer Aufbruch. Viele Menschen kamen, hörten seine Botschaft und wurden von Herzen berührt. Aber wie immer im Leben, wo geistliches Leben entsteht, das sage ich als Pfarrer in unserer Zeit, macht sich auch der Feind Gottes auf. Er hat es nicht gerne, wenn Menschen Christen werden.
Bald wurde der Priester der Gemeinde Mühlhausen kritisiert: Der ist ja gar nicht mehr katholisch. Der redet ja nur noch von Gottes Wort. Ein Funke, so hatte man den Eindruck, konnte das Pulverfass zur Explosion bringen. Und dieser Funke kam.
Der Konflikt um das Sakrament
Ein junger Mann wurde krank, sehr krank. Die Eltern ließen den Priester rufen. Eigentlich wollte der junge Mann den Priester nicht rufen, aber die Eltern sagten: Doch, der Priester muss kommen und dir die letzte Ölung geben. Das ist ein unglücklicher Begriff, denn eigentlich heißt es das Sakrament der Krankensalbung. An sich ist es gut, mit Kranken zu beten und sie zu segnen.
Im Volk sprach man aber von der letzten Ölung. Das war in meiner Kindheit noch so: Die Katholiken bekamen dann die letzte Ölung. Bei uns Evangelischen, hatte ich manchmal den Eindruck, war die letzte Ölung das Abendmahl.
Als junger Pfarrer war ich einmal zu einem Mann mit einer finsteren Vergangenheit gerufen worden. Er wollte kein Abendmahl. Er wehrte sich, aber die Angehörigen drängten mich: Jetzt geben Sie ihm das Abendmahl, er wolle das doch. Ich merkte, dass es nicht stimmte. Damals war ich noch sehr jung und unerfahren als Pfarrer, in den ersten Jahren meines Dienstes, etwa um 1975. Dann habe ich ihm das Abendmahl dummerweise gegeben. Heute würde ich das nicht mehr tun. Ich wäre bereit, mit ihm zu beten, und das habe ich auch getan.
So handelte auch Henhöfer. Er sagte, das Sakrament helfe dem jungen Mann nicht. Wieder drängten die Angehörigen: Herr Pfarrer, jetzt noch schnell das Sakrament! Henhöfer antwortete: Das will euer Junge doch gar nicht. Aber ich werde für ihn und mit ihm beten.
Schließlich tobten die ganze Gemeinde und die Öffentlichkeit: Unser Pfarrer verweigert einem Hilfsbedürftigen das Sakrament. Das war hart. Es gab noch einige weitere schwierige Vorfälle, und die Kirchenbehörde der katholischen Kirche in Bruchsal forderte Henhöfer auf, sich zu verantworten. Er tat das mutig und ehrlich. Schließlich wurde er 1822 aus der katholischen Kirche ausgeschlossen.
Im Jahr 1823 trat er in die evangelische Kirche ein. 44 Familien, 220 Personen aus der Mühlhausener Gemeinde, darunter der Freiherr von Gemmingen und seine Angehörigen, verließen die katholische Kirche und wurden evangelisch.
Neue Widerstände und bleibende Spuren
Aber Henhöfer kam, so muss ich leider sagen, ein wenig vom Regen in die Traufe. Auch den Evangelischen waren seine Frömmigkeit und seine Direktheit anstößig. Schließlich ließ der Freiherr von Gemmingen in Mühlhausen eine evangelische Kirche mit Pfarrwohnung bauen. Henhöfer durfte dort jedoch nicht einziehen. Die katholische Kirche hatte Kontakt mit der evangelischen Kirche aufgenommen und durchgesetzt: Der darf da nicht hin.
Schließlich wurde Henhöfer nach Graben bei Karlsruhe versetzt. Und das ist interessant: 1989 wurde ein Pfarrer Wolfgang Gehring als junger Pfarrer in Graben, heute Graben-Neudorf, ein wenig nördlich von Karlsruhe, eingesetzt. In dieser Zeit habe ich gemerkt, was Henhöfer gesät hatte. Er war nur wenige Jahre in Graben, weil es dort unwahrscheinlich hart war. Doch sein Wirken von drei oder vier Jahren hatte Spuren hinterlassen.
Als wir in die Gemeinde kamen, konnten wir das noch spüren. Natürlich muss sich jeder Mensch selbst neu für Jesus entscheiden. Aber wir haben es gespürt: 400 Menschen im Gottesdienst, 100 Frauen im Frauenkreis, eine riesige Jugendarbeit, und sie waren alle im Gottesdienst. Da war etwas los. Ich bin dabei auch an meine Grenzen gekommen, bei so einer Riesenarbeit. Aber man spürte und spürt in Graben-Neudorf immer noch Nachwirkungen der Erweckung.
Der Nachbarpfarrer von Henhöfer auf der sogenannten Hardt, also etwas weiter in Richtung Karlsruhe, wollte Henhöfer umbringen. Wirklich. Er sagte sinngemäß: Wenn ich eine Gelegenheit habe, knalle ich den über den Haufen. Dann fand dieser Pfarrerskollege selbst Jesus. Die beiden wurden wunderbare Freunde, die gemeinsam für das Evangelium kämpften.
Später wurde Henhöfer erneut angefeindet. In diesem Zusammenhang muss man wissen, dass regionale Fürsten damals Einfluss auf die Kirche hatten. In der badischen Kirche gibt es bis heute Patronatspfarreien, rechtlich allerdings nicht mehr so wie früher. Während meiner ganzen Dienstzeit gab es bei Bewerbungen noch den Hinweis, man solle sie an den Fürsten von Wertheim schicken, mit Durchschrift an den Oberkirchenrat. Die sogenannten Patronatsherren, vor allem in Nordbaden, hatten also ein Wörtchen mitzureden, wer Pfarrer wurde und wer nicht. Mittlerweile ist dieses Recht etwas zurückgenommen.
Später zog Henhöfer nach Spöck. Dort durfte ich auch einige Male predigen. In Spöck blieb er bis zu seinem Tod im Dezember 1862.
Einmal besuchte Großherzog Ludwig von Baden eine Predigt Henhöfers in Rüppurr, heute ein Ortsteil von Karlsruhe. Sein Kommentar lautete:
Nun habe ich seit Jahren wieder eine Evangeliumspredigt gehört.
Auch in Graben hörte er eine Predigt von Henhöfer und sagte:
Gelehrt gepredigt hat er nicht. Aber seine Worte gingen ans Herz.
Was aus dem Aufbruch entstand
Wie geht es weiter? Was bleibt? Was ist entstanden? Was haben wir davon? Dazu muss ich noch ein paar Worte sagen. Das Wirken Henhöfers war in ganz Baden zu spüren. Die Christen wurden mündig, ihren Glauben zu bekennen. Sie saßen nicht nur zu Hause und frömmelten vor sich hin. Es entstanden Diakonissenhäuser, die sich der Krankenpflege widmeten. Es entstanden christliche Kindergärten.
Das ist nicht alles eine Erfindung des Staates, wie man heute manchmal denkt. Es entstanden wirklich christliche Werke der Nächstenliebe, heute Diakonie genannt. Sehr vieles wuchs aus diesem geistlichen Aufbruch heraus. Durch diesen missionarischen Aufbruch entstand übrigens auch die AB-Gemeinde, die hier in Steinen unsere Schwestergemeinde ist, und es entstanden viele andere Werke.
Wurzeln Henhöfers finden sich auch bei drei Pfarrern, die in Baden besondere Spuren hinterlassen haben: Pfarrer Dr. Otto Riecker in Adelshofen, wo heute ein theologisches Seminar besteht, ähnlich wie Chrischona; Friedrich Hauß, Ehrendoktor der Theologie, der im Raum Karlsruhe wirkte und dessen Enkel, unser Gemeindeglied Friedrich Hauß, den Namen seines Großvaters trägt; und im Süden Pfarrer Eichin. Auch Freizeitheime entstanden später in den Spuren Henhöfers. Diese Menschen beriefen sich auf ihn und erinnerten immer wieder an ihn. Das alles war Frucht dieser Erweckung in ganz Baden.
Das Fundament bleibt Jesus Christus
Ihr Lieben, ich erzähle das nicht nur, um zu sagen, wie edel das in der Vergangenheit war. Wir müssen daran anknüpfen und fragen: Sind wir bereit, unsere Herzen vollständig in die Hand Jesu zu geben? Egal, wie alt wir sind, Gott hat für jeden einen Platz und eine Aufgabe.
Es müssen nicht alle Theologen werden. Es müssen nicht alle predigen. Aber wenn wir als Männer, Frauen, Kinder und Jugendliche leben, Jesus bezeugen und anderen dienen, dann ist das ein Segen. Dann stehen wir in dieser Linie Henhöfers.
Deswegen bin ich auch nicht bereit, die Totenglocke der Kirche zu läuten. Wir erleben schwierige Dinge. Gemeinden werden aufgelöst oder zusammengelegt, ob sie zusammenpassen oder nicht. Bei den Katholischen ist es ähnlich. Aber ich sage mir: Solange Jesus lebt, solange er uns den Auftrag gibt, solange wir ihn verkündigen und solange wir ihn verkündigen können und dürfen, werden wir ihm nachfolgen. Auch wenn man es uns eines Tages verbieten sollte.
Deswegen habe ich Hoffnung für die Kirche und für die Gemeinde Jesu, die sich auf Christus gründet. Wo eine Gemeinde meint, sie müsse so modern sein, dass sie auf keinen Fall peinlicherweise zu viel von Jesus redet, kann ich nur sagen: Da kann man die Kirchen bald vernageln und zumachen. Aber wenn Jesus unser Herz bestimmt, dann ist und bleibt die Kirche lebendig, egal, was die Leute sagen.
Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.
Das ist das eindeutige Zeugnis Henhöfers. Wir sind dankbar für unsere Gemeinde. Lasst uns die Mütter und Väter des Glaubens nicht vergessen.
Übrigens gibt es auch in der katholischen Kirche wunderbare Aufbrüche. Nicht, dass ihr denkt, die Katholiken bekämen hier eines übergebraten. Ganz im Gegenteil. Auch dort gibt es wunderbare Bewegungen, ebenso in unserer Kirche. Aber es gibt auch viele Traditionen: gute Traditionen, aber auch Traditionen, die uns ersticken. Solche Traditionen kann man beiseiteschaffen. Was gut ist, bleibt:
Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.
Amen.